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Zwei Wochen Öland / Two weeks Öland

Gleich nach Mittsommer sind wir für zwei Wochen nach Öland gefahren, wo die Chancen auf Sonne in ganz Schweden mit am größten sind. Die Kinder hatten ihren Spaß am Strand und auf dem Spielplatz, der gleich gegenüber des Wohnwagens war, den wir gemietet hatten. Tim genoß die Sonne und ich und Tante Hanna, die mit war, fanden die christliche Konferenz am besten, die auf dem Nachbarcampingplatz stattfand. In der ersten Woche war auch die Oma noch mit von der Parti.

Johanna hatte besonderen Spaß am täglichen Kinderprogramm. Schon ein Stunde vorher war sie manchmal kaum zum Essen zu bewegen, weil sie auf keinen Fall verpassen wollte, wenn das Kinderteam mit Gesang und Gängelband um 10 an unserem Wohnwagen vorbei über den Campingplatz zog, um die Kinder für das Kinderprogramm einzusammeln. Ganz erstaunt war ich, sie mit den anderen Kindern schwedisch reden zu hören, hatte sie sich doch bisher immer komplett geweigert, etwas auf schwedisch zu sagen. Damit ist es jetzt vorbei.

zum Kinderprogammam Anfang hat die Oma noch übersetztund es gab tolle Spieleauf dem Spielplatz ganz oben

Jonathan fuhr gern ausdauernd mit dem Dreirad um das Waschhäuschen herum und war natürlich auch viel auf dem Spielplatz unterwegs. Einmal sind die Kinder mit dem Papa mit der Museumseisenbahn gefahren. Das fand er toll, schließlich antwortet er seit Monaten auf die Frage: "Was soll ich dir malen?" "Eine Dammlok!"

Museumseisenbahn fahren
kleiner Rackerwo ist der Jonathan?

Hier fand ich ihn schlafend in seinem Autositz. Da hatte er sich selbst so hineingesetzt und war eingeschlafen. Wahrscheinlich hatte er sich (wie oft in letzter Zeit) nur wenige Stunden vorher gegen den Mittagsschlaf mit Händen und Füßen gesträubt. "Bin nitt müdi!!!"

selbstgewählter Mittagsschlaf

Ein Tag vor der Heimfahrt haben wir seinen Geburtstag gefeiert. Papa und Tante haben Torte gebacken, er bekam einen Traktor geschenkt, mit dem die anderen Zeltplatzkinder auch gern spielen wollten, und zum Torte essen trieben wir sogar ein paar Gäste auf - liebe Leute vom Konferenzteam des Nachbarcampingplatzes.

3 Jahre!Geschenke sind populär - auch bei den anderenJonathans Geburtstagsgäste

Emanuel war wie selbstverständlich überall mit dabei. Gern stampfte er ins Nachbarzelt, um dem kleinen 10-Monate-alten Mädchen da auf den Kopf zu hauen oder Spielzeug zu klauen. Am liebsten war er aber bei den Kindern auf dem Spielplatz, wo er unermüdlich die Rutschen verkehrtherum hoch und runter lief. Anfangs noch umringt von besorgten Eltern. Ein so kleiner Knirps, mit nacktem Popo unterwegs, der ohne händchenhaltende Mama die Rutsche besteigt, das war für viele gewöhnungsbedürftig. Emanuel fand's prächtig, außer wenn allzubesorgte Mädchen ihn beim Klettern dauernd stützen und festhalten wollten. Dann ließ er sich irgendwann genervt in den Sand fallen. Im Zelt bleiben fand er keine Option und so gut man auch schaute, er verschwand doch immer wieder: in ein fremdes Zelt auf den Tisch, auf die (zum Glück ruhige Campingplatz-) Straße, ins Klo (Klobürsten haben es ihm angetan) oder auf einen weiter entfernt liegenden Spielplatz.

andere Babys sind spannenddie RutscheApplaus für die Rutsche!im Wasser herumrennenWozu brauchts Plastikspielzeug?

Auf diesem Schaukelteil wollte er unbedingt sitzen und sitzen und sitzen. Ich wollte irgendwann nicht mehr, wollte ihn da aber auch nicht allein lassen, also hob ich ihn herunter. Das fand er gar nicht gut. Schrie und zornte und warf sich mit dem Gesicht voran in den Sand. "Nan, nan, nan!"

hauptsache cool gewesen

wer ist zusehen?kleiner Autofahrereine Seltenheit: alle Spielsachen für mich alleine!baden

Öfter, wie auch hier, ging er zu fremden Leuten, die er offenbar nett fand, und ließ sich von ihnen auf den Arm oder Schoß nehmen - sehr zur Überraschung der jeweilige Leute.

der beißt nicht

Diese Kinder waren eines abends sein dankbares Publikum.

dabeisein wo was los ist

Dieses Exemplar einer Ringelnatter hat Tante Hanna gefangen.

Ringelnatter gefangen

Hier bin ich mit meinen drei Rackern.

ich und meine Kinderchen

Am Ende so eines Strand- und Sandtages gilt dann nur noch eins:

kleine Spuren im Sand ...

Irgendwie den Sand aus allen Ecken und Winkeln zu waschen, damit nicht so viel davon im Bett landet.

ein Abwasch

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