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Willkommen in unserem neuen und ersten Blog! Von dieser Seite aus wollen wir euch aus der Ferne an unserem Leben teilhaben lassen und Kontakt halten.

Nun sind wir schon 1 1/2 Monat hier und von Alltag und Routine keine Spur. Die Zeit der täglichen Überraschungen wird wohl noch eine Weile andauern. Inzwischen hatten wir schon:
Schneesturm + Stromausfall (gleich zu Anfang)

Spaziergang nach dem Scheesturm

 

Besuch von Tims Mutter, die uns SEHR beim Renovieren und im Haushalt geholfen hat.

Besuch von meiner Schwester Hanna
ich glaub, es hat ihr gefallen, auch wenn nach dem anfänglichen Schnee keiner mehr kam, dafür umso mehr Regen.

Besuch von diversen Krankheitserregern. Ich (Sarah) war gerade das zweite Mal hier ziemlich krank. Jedesmal jeweils ne Woche. Diesmal war's schon arg: fast 40 Fieber, kotzen, Durchfall, Gliederschmerzen, 0 Appetit und dann noch ein Baby, das dauernd gestillt werden will. Wo schon auf's Klo gehen ein Akt war. Gehe immer noch halb am Stock, habe in den letzten Tagen ca. drei Kilo abgenommen und sehe etwas hohlwangig aus. Die engen Jeans dürften jetzt locker sitzen. :-/ Hätte ich doch jetzt den riesen Appetit aus Teenagertagen! Na ja. Es wird.
Sprachkurs.

Haben wir eigentlich jeden Tag, außer wenn ich krank bin. Ist ganz nett, manchmal langweilig, weil das andere Ehepaar nicht vorgestrebt hat wie wir. Die freuen sich sicher, daß wir jetzt mal zu Hause bleiben. :b
Umzug. Der war ganz am Anfang. Zwei Männer aus Schweden räumten unsere Wohnung in Halle an einem Nachmittag aus *Stress*.

Wir wohnten noch ein paar Tage bei unserer lieben Nachbarin, machten die Wohnung übergabefertig. Die Tante von der Wohnungsgesellschaft fand unsere Überstreichungsversuche nicht besonders gut. "Weiß ist nicht gleich weiß!" Ich bezweifle, daß sie je einen Pinsel angefaßt hat, außer den für ihr Make-up. Ihre bösen Briefe verfolgten uns bis hierher. Irgendwann durften wir dann auch erfahren, daß die Wohnung in gebrochenem Weiß gestrichen war. Dagegen mußte unser Weiß einfach weißer aussehen. Zum Glück ist sie weit weg, trotzdem hasse ich es, ihre Briefe zu öffnen. Die riechen schon so penetrant nach deutscher Kleinkariertheit.
Der Umzugswagen traf vor unserem Haus am 30.10.06 ein, also eine Woche, nachdem unsere Wohnung geräumt worden war.

 

Wir fuhren aber schon ein paar Tage früher, um noch was am Haus zu richten, bevor die Möbel kamen. Soweit ging alles glatt. Wir schliefen zwei Nächte bei einem befreundeten deutschen Arzt und zwei Nächte auf Klappbetten im Haus, die uns der Arzt und unsere deutschen Nachbarn geborgt hatten. Wir wollten dann einfach endlich "zu Hause" sein.
Noch ein paar Bilder:

Das Schöne ist: Der Wald sieht hier selbst im trüben November noch bunt und geheimnisvoll aus. Steine und Bäume sind mit Moos bewachsen und überall fließen kleine Bäche lang.