Mitte Juli bis Mitte September 2018

Es ist Ende September, höchste Zeit für ein Update. Der Sommer ist vorbei, aber er war lang und schön.

Hier haben die Jungs eine Libelle gefunden, die nicht wegfliegen wollte oder konnte.

Im Garten wurde alles mögliche Spielzeug aufgebaut und ausgebreitet ...

Die Oma war zu Besuch und hat mit den Kindern gebastelt.

Konstantin hilft mir gerade gern in der Küche.

Wir bekamen junge Kokosnüsse geschenkt. Die wurden ausgetrunken und aus dem Fleisch haben wir Kuchen gebacken.

Johannas beste Freundin samt Familie war zu Besuch.

Das fand Kontantin super: Traktor testen auf dem Bauernhof.

Wir haben Äpfel aufgelesen. Daraus wurde Apfelmus, Apfelkuchen und Apfelsaft gemacht.

Die Liese hat ihren zweiten Wackelzahn rausgewackelt

und freut sich als Erstklässlerin am Rechnen- und Lesenlernen. Hier Zählung der Maiskolben.

Kiran ist 2 geworden

und fühlt sich schon so groß, dass er allein die Welt erkunden geht. Zum Schrecken für die Nachbarn, die ihn dann die Straße entlang spazieren sehen und wieder einsammeln. Also heißt es mal wieder: IMMER abschließen!

Hier waren wir mit anderen Schulfreien am Spielplatz beim Gimbelhof. Die Pferde im Hintergrund wollten zur Freude aller die ganze Zeit gestreichelt werden.

Und es gibt wieder Nachwuchs in Arbeit,

der - wie alle anderen auch - seine Portion Fisch verlangt.

Kriegt er natürlich. Ausgebrütet ist im April. 🙂

 

8 Gedanken zu „Mitte Juli bis Mitte September 2018

  1. Mary

    Hallo Sarah
    Herzliche Glückwünsche zur neuen Schwangerschaft!
    Ich finde Familien mit vielen Kindern ganz toll, möchte selbst noch ein weiteres (wenn mein Mann nur mitmachen würde).
    Doch kenne ich auch die Schattenseiten: Ich wurde selbst mit fünf weiteren Geschwistern auf einem Bauernhof groß. Viel Freiheit und Natur, aber wenig Zuwendung. Ich erlebte meine Mutter oft als gestresst und überfordert, obwohl sie grundsätzlich eine liebe Mutter sein wollte. Damals schon dachte ich mir, dass es einfach zu viele Kinder für eine Frau waren. Sie hatte auch keine Unterstützung.
    Darf ich fragen, ob du Unterstützung hast? Deinen Mann, Großeltern, Kindermädchen?
    Du machst ja auch so viel beruflich - Bücher, auf youtube befasst du dich mit komplexen Themen, Ernährung, dann täglich Kochen...
    Wie schaffst du das?
    Oder hast du auch manchmal Angst, nicht jedem Kind gerecht zu werden?
    Ich erlebe immer, wie schön es ist, wenn man sich einem Kind so ganz widmen kann, wie nah man sich kommt und ist, und wie gestresst ich immer war, wenn ein neues Baby kam, dass ich oftmals unlieb zu den größeren war, was ich bereue.
    Darf ich auch noch fragen, warum ihr euch für so viele Kinder entscheidet? Welcher Traum steckt dahinter?
    Oder ist es der biologische Drang? Ich bin etwa so gerne schwanger, könnte ständig schwanger sein, wenn die Aufzucht der lieben Kleinen nicht so schwierig wäre.
    Ich beschäftige mich grade so viel mit meinem Kinderwunsch, daher diese Fragen.
    Vielleicht hast du irgendwann Zeit, sie zu beantworten. Würde mich sehr freuen.
    LG Mary
    PS: Lese übrigens zurzeit das Buch von Ramiel Nagel "Karies heilen". Danke für die Übersetzung ins Deutsche.

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    1. Familie Schmid

      Hallo Mary,

      ich bin mit vier Geschwistern aufgewachsen. Meine Mutter war auch viel gestresst , aber vor allem deshalb, weil sie ziemlich hohe Ansprüche an sich hatte, denke ich heute. Aber sie hatte auch immer wieder Zeit, mir zuzuhören und ich habe unseren regelmäßigen Weiber-Talk abends im Bad in guter Erinnerung. Klar hat man für ein Einzelkind viel mehr Zeit. Aber als Einzelkind ist man auch mehr im Fokus und trägt die ganzen Erwartungen der Eltern auf seinen Schultern. Ich fand es gut, dass ich als Kind viele Freiräume hatte und nicht ständig im Fokus war. Ich hab so viel ausprobiert, war kreativ, habe verrückte und aus Erwachsenensicht dumme (aber harmlose) Sachen gemacht. Von den Erwachsenen hat sich meist nur jemand eingemischt, wenn es tatsächlich sehr dumm war, was ich da vorhatte. Die waren glaube ich zu beschäftigt, um sich um den anderen Kinderkäse zu kümmern. 😛 Wir haben uns immer noch mehr Geschwister gewünscht und fanden es toll, viele zu sein.

      Unterstützung: Mein Mann ist derzeit immer zwei Wochen zu Hause und zwei Wochen arbeiten. Wenn er nicht da ist, haben wir Freunde und die Oma, die einspringen können, wenn irgendwas ansteht. Wir haben eine Putzfrau, die ins Haus kommt. Das erleichtert schon. Ich komme im Alltag aber ganz gut klar. Habe ein durchgetaktetes Programm, damit klappt es. Außer ich bin im Wochenbett. Dann ist Hilfe essentiell und die besorge ich mir auch.

      Meine Arbeit mit Youtube, FB, Büchern etc. ist mein Ausgleich und meine Entspannung vom Familientrubel. Dafür nehme ich mir meist abends Zeit, wenn alle im Bett sind. Andere gehen außer Haus, um sich zu entspannen, ich entspanne dabei, wen ich auf diese Weise kreativ bin.

      Angst, einem Kind nicht gerecht zu werden, habe ich manchmal. Ich versuche eigentlich, aufmerksam zu sein und zu reagieren, wenn ich merke, ein Kind braucht mich jetzt. Aber mir ist auch klar, dass es in einer Großfamilie ein anderes Gerechtwerden ist als mit 1-2 Kindern. Und ich kann nicht ausschließen, dass irgendein Kind mir später einmal sagen wird, dass es da und da Mangel erlitten hat - den ich jetzt nicht bemerke. Aber das gibt es wohl in jeder Familie.

      Warum viele Kinder?
      Weil ich es schon als Kind toll fand mit vielen Geschwistern. Mein Mann hat übrigens auch drei Geschwister.
      Weil ich gern schwanger bin und gebäre.
      Es fasziniert mich zu beobachten, wie ein neuer Mensch heranwächst. Jedes Kind ist anders, einmalig. Es in die Welt zu bringen und auf seinem Weg zu begleiten, empfinde ich als wunderbar und als Privileg.
      Mit den ersten 1-2 Kindern lernt man auch so viel und sammelt so viel Erfahrung, dass es mit weiteren um so leichter geht und man es besser genießen kann.
      Mir macht es auch Spaß, immer mehr Erfahrung zu sammeln, die ich dann an andere weitergeben kann. Und mit jedem Kind kommt mehr Erfahrung hinzu.
      Wir haben auch noch das Privileg, dass wir die Kinder nicht in die Schule schicken müssen, sondern sie sich zu Hause selbst bilden dürfen. Das finde ich viel entspannter als den Stress mit der Schule. Ich glaube, wenn meine Kinder zur Schule müssten, hätte ich nach weniger Kindern Schluss machen wollen. Das ganze Einhalten von Uhrzeiten und Terminen mit gleichzeitig kleinen Kindern/Babys, die einem die Nacht zerschreddern, könnte ich mir über einen so langen Zeitraum nicht vorstellen. Aber so können wir die Zeit an unsere Bedürfnisse anpassen und damit ist der Stresspegel auf einem Niveau, das ich ganz gut aushalten kann.
      LG, Sarah

      Antworten
  2. Mary

    Danke vielmals für die Antwort, liebe Sarah!
    Ich denke da wie du - in Bezug auf den Sinn, weitere Kinder zu haben. Mir geht es ganz gleich! Liebe es auch, schwanger zu sein und zu gebären, und die Kinder ins eigenständige Leben zu begleiten.

    Was ich dringend fragen wollte:
    Ihr ergänzt ja dauerhaft Lebertran, was auch Weston Price empfiehlt. Aber gibt es denn wirklich viele Naturvölker, die ständig Zugang zu Lebertran hatten? Das verstehe ich nicht ganz. Wie haben etwa die von ihm untersuchten Schweizer Bauern diese in Lebertran enthaltenen Vitamine zugeführt?
    Ich gebe den Kindern Vitamin D-K2-Tropfen, vor Lebertran ekelt es uns leider . Vitamin A bekommt man eh gut über eine ausgewogene gesunde Ernährung. Was meinst du?
    Alles Gute Mary

    Antworten
    1. Familie Schmid

      Liebe Mary,
      Von den Ureinwohnern Skandinaviens und denen auf den Pazifikinseln ist belegt, dass sie Lebertran herstellten und nutzten. Wie und in welchem Umfang ist allerdings nicht gut dokumentiert.
      Es geht bei einer gesunden Ernährung primär um die Zufuhr aller nötigen Vitamine und Mineralstoffe und in diesem Fall um die fettlöslichen Vitamine D, A und K2. Traditionell wurde der Bedarf auf verschiedenem Weg gedeckt, je nach Klimazone und Region, in der die Menschen lebten. Bei den Schweizer Bauern wurde der Bedarf über die Weidemilch gedeckt, die in der Alpenregion sehr hochwertig war. Milch von dieser Qualität und diesem Fettgehalt ist heute schwer zu kriegen. (überzüchtete Kühe die viel aber qualitativ geringere Milch geben, kaum Weidehaltung und der vergessene Wert von Rohmilch und natürlich gesäuerter Milch)
      Zum Vitamin A gibt es einige Irrtümer.
      Einmal fürchtet man, man könnte Vitamin A aus tierischen Lebensmitteln überdosieren - obwohl es keine belegten Fälle gibt, außer einem Vorfall, wo Polarforscher die stark Vitamin-A-haltige Eisenbärenleber aßen, die selbst die einheimischen Eskimo verschmähten. Die dokumentierten Überdosierungen fanden ansonsten mit Vitamin-A-Präparaten statt, woraus man - nach anfänglicher Überzeugung vom gesundheitlichen Nutzen des Vitamin As - schlussfolgerte, Vitamin A wäre gefährlich.
      Dann glaubt man, pflanzliches Provitamin A reiche aus und mache tierisches Vitamin A überflüssig. In Wirklichkeit wandelt der Körper aber nur einen geringen Prozentsatz an Provitamin A tatsächlich in Vitamin A um. Bei Kindern findet zum Teil gar keine Umwandlung statt.
      Natürlich kann man seinen Bedarf an fettlöslichen Vitaminen ohne Lebertran decken. Dabei sollte dann der Fokus auf Produkten aus Weidehaltung liegen (tierisches Vitamin K2), auf milchsauer Vergorenem/Gesäuertem (bakterielles Vitamin K2), auf tierischem Fett, besonders fettigem Fisch (D und A) und auf Innereien (A, D und teilweise K2). Je besser die Tiere gehalten und gefüttert werden, um so besser die Qualität.
      Schafft man es auf diesem Weg nicht, den Bedarf zu decken, oder will man in Zeiten hohen Bedarfs auf Nummer sicher gehen, ist Lebertran die einfachste und beste Ergänzung (natürliche Vitamine aus Lebensmitteln kann der Körper besser aufnehmen), Präparate wie D-K2-Tropfen würde ich als zweitbeste Möglichkeit einstufen.
      Liebe Grüße, Sarah

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  3. M.

    Hallo Sarah!

    Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!
    Ich verfolge dich und deine Familie schon eine ganze Weile und finde euch toll! Im Gegensatz zu anderen Mama-Vlogerinnen oder Blogerinnen scheinst du viel authentischer, weil du eben auch zeigst, wie chaotisch und stressig der Familienalltag mit überdurchschnittlich vielen Kiddies sein kann.
    Ich bin zwar noch kinderlos (bin auch erst 23), aber ich wünsche mir auf jeden Fall eine große Familie. 🙂

    Ich habe noch eine Frage: Mir fällt auf, dass deine Mädels fast ausschließlich Röcke bzw. Kleider tragen. Suchen sich die beiden das selbst so aus? Oder bevorzugst du das, aufgrund deines Christinseins für deine Töchter (und dich)?

    Alles Liebe, M.

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    1. Familie Schmid

      Ich mache den Mädchen hinsichtlich Kleidung keine Vorschriften, außer dass dreckige Sachen in die Wäsche gehören. 😅 Sie haben genauso auch Hosen im Schrank.
      Aber sie (und ich) finden Röcke bequem und durch das Homeschooling gibt es auch keinen Gruppendruck, der sie in eine bestimmte Richtung drängt.
      Mit dem Glauben oder religiösen Vorschriften hat das bei uns nichts zu tun.

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